Radwege- und Fahrradkonzept

FDP mit neuem Fahrradkonzept mit bewährten Lösungen aus unseren Nachbarländern. Fraktionsmitglieder sammelten Ideen für ein Radweg- und Fahrradkonzept, welche sich bereits in den Niederlanden und Dänemark bewährt haben, und prüften diese auf Anwendbarkeit in Elmshorn.

Die Elmshorner FDP setzt sich für ein pragmatisches Miteinander aller Verkehrsteilnehmer ein. Hierbei geht es nicht darum, einzelne Verkehrsteilnehmer gegeneinander auszuspielen z. B. den Autoverkehr durch Radfahrer und Fußgänger auszubremsen, sondern eine möglichst optimale und sichere Nutzung durch alle zu ermöglichen.

 Beim Thema Radwege wollen die Freien Demokraten auf bewährte Konzepte aus Fahrradgemeinden in Deutschland oder den Niederlanden setzen. Hierbei kommt es auch darauf an, diese konsequent und praktikabel umzusetzen. Bei Neubau oder Sanierung von Radwegen sollte neben den bereits genutzten Schutzstreifen auch das niederländische „Fietspadmodell" angedacht werden.

 

Dabei wird der Fahrradweg auf gleicher Höhe wie die Straße ausgeführt, ist aber baulich (etwa durch einen Grün- oder Pflasterstreifen) von dieser getrennt. An Einfahrten muss so der Radweg nicht abgesenkt werden, dies geschieht nur auf dem Gehweg. Gegenüber dem Schutzstreifen bietet der „Fietspad" somit eine bessere Trennung vor allem des Rad- und Kfz-Verkehrs, ohne die bessere Sichtbarkeit und damit Sicherheit der Radfahrer aufzugeben.

 

Mögliche Einsatzorte sehen die Liberalen etwa auf der Langelohe zwischen Kreisel und Hamburger Straße, an der Hamburger Straße sowie auf der Kaltenweide. Auch weitere Radwege kommen hierfür in Frage, verpasst wurde eine solche Gelegenheit in der erst kürzlich sanierten Ansgarstraße. Bei den "Fietspad" wie auch den Schutzstreifen könnte die in den Niederlanden einheitlich gewählte rote Markierung gewählt werden: Diese sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert und verdeutlicht die Widmung für den Radverkehr. Anstatt auf teure einzelne Prestigeprojekte setzt die FDP dabei aber auf die Verbesserung aller Radwege.

 

Neben guten Fahrradwegen sind aber auch Abstellmöglichkeiten für den Radverkehr von Bedeutung, insbesondere an zielortnahe Standorten mit Anschlussmöglichkeit. Hierzu soll die Einführung von doppelstöckigen Parkplätzen am Bahnhof geprüft werden, um kurzfristig Entlastung zu schaffen. Zusätzlich sollen auch weitere Abstellmöglichkeiten in und an der Königstraße geschaffen werden.