Besuch bei der Wildtierstation Hamburg/Schleswig-Holstein

Am vergangenen Samstag besuchten der Landtagsabgeordnete und tierschutzpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky, und der stellvertretende Bezirksvorsitzende der FDP Elmshorn, Marcus Bartel, die Wildtierstation in Klein Offenseth-Sparrieshoop.


Katharina und Christian Erdmann informierten über die Tiere, die Gehege, die ehrenamtlichen Helfer sowie über die großen und aufwendigen Verwaltungsarbeiten, die so eine Station mit sich bringt. Weiter wurde auch über Kosten und staatliche Förderungen gesprochen. In Niedersachen, wo Christian Erdmann früher schon Wildtierstationen aufgebaut hat, werden die Einrichtungen mit bis zu 6-stelligen Beträgen aus staatlichen Lotterieeinnahmen gefördert.

Alle Teilnehmer waren von der ehrenamtlichen Arbeit sehr beeindruckt und Oliver Kumbartzky nimmt die Infos mit nach Kiel um dort das Thema weiter zu verfolgen.

 

Marcus Bartel: „Mich beeindruckt die ehrenamtliche Leistung und das die Tiere dort gesund gepflegt und anschließen wieder ausgewildert oder vermittelt werden. Hier wird der Natur helfend unter die Arme gegriffen, aber nicht aus falsch verstandenem Tierschutz gegen die Natur gearbeitet. Erschreckend ist allerdings die große Menge an Bürokratie mit der so eine Station zu kämpfen hat. Es sollte auf jeden Fall eine Lösung für die finanzielle Probleme gefunden werden.“

Oliver Kumbartzky: „Familie Erdmann und ihr Team leisten wirklich Eindrucksvolles. Die Arbeit, die in der Station gemacht wird, ist unverzichtbar und verdient Unterstützung. Ich werde mit dem Umweltministerium Kontakt aufnehmen und für die Wildtierstation werben.“

 

Da die Station auch für Hamburg zuständig ist und dort mit dem Franziskus Tierheim zusammen arbeitet, wurde zu dem Besuchstermin auch der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft, Dr. Kurt Duwe, eingeladen. Leider konnte er aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen, er bat aber von den Anwesenden informiert zu werden, um das Thema weiter verfolgen zu können.


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