FDP beschließt ihr Programm zur Landtagswahl – Wolfgang Kubicki strebt Amt des Finanzministers an

Die FDP Schleswig-Holstein hat am 10. März 2012 auf dem Landesparteitag in Kiel ihr Programm zur Landtagswahl am 6. Mai 2012 beschlossen.

 

Patrick Döring lobte insbesondere die Eigenständigkeit der Nordliberalen. „Die FDP Schleswig-Holstein war und ist vor allem beim Thema Energiepolitik progressiv“, sagte Döring. „In Berlin haben sie ihre Positionen zum Atomausstieg durchgesetzt. Wir haben damit gemeinsam geschafft, was den Grünen mit ihrer ‚Dagegen‘-Mentalität nicht gelungen ist. Die hat nicht für den Ausstieg gereicht, und wird auch nicht für den breiteren Einstieg in die Erneuerbaren Energien genügen.“ Die Liberalen stünden dagegen für Netzstabilität, Preisstabilität und Planungssicherheit. „Grün und Rot stehen für eine Politik der Sitzblockade. Wir wollen unser Land voran bringen.“

 

Wolfgang Kubicki, FDP-Spitzenkandidat zur Landtagswahl, kündigte unterdessen auf dem Landesparteitag an: „Wenn die Wählerinnen und Wähler es wollen, werde ich mich darum bemühen, Finanzminister dieses Landes zu werden.“ Finanzpolitik sei mehr als nur Subtraktion und Addition, das werde er beweisen. „Wir schaffen es, den Konsolidierungspfad weiter zu gehen und gleichzeitig für ein starkes Wirtschaftswachstum zu sorgen. Dieses Land hat die Kraft, alles zu bewerkstelligen und uns zu entfesseln“, so der Spitzenliberale. Kubicki erntete dafür von den 200 Delegierten ‚Bravo‘-Rufe und standing ovation.


Der Vollständige Artikel des FDP Landesverbandes:

Die FDP Schleswig-Holstein hat heute (10. März 2012) auf dem Landesparteitag in Kiel ihr Programm zur Landtagswahl am 6. Mai 2012 beschlossen. Den 95 Seiten starken Entwurf brachte Christopher Vogt als Leiter der Programmkommission ein.

Vor den Beratungen stimmte der designierte FDP-Generalsekretär, Patrick Döring, die Delegierten auf den Wahlkampf ein und lobte insbesondere die Eigenständigkeit der Nordliberalen. „Die FDP Schleswig-Holstein war und ist vor allem beim Thema Energiepolitik progressiv“, sagte Döring. „In Berlin haben sie ihre Positionen zum Atomausstieg durchgesetzt. Wir haben damit gemeinsam geschafft, was den Grünen mit ihrer ‚Dagegen‘-Mentalität nicht gelungen ist. Die hat nicht für den Ausstieg gereicht, und wird auch nicht für den breiteren Einstieg in die Erneuerbaren Energien genügen.“ Die Liberalen stünden dagegen für Netzstabilität, Preisstabilität und Planungssicherheit. „Grün und Rot stehen für eine Politik der Sitzblockade. Wir wollen unser Land voran bringen.“

Wolfgang Kubicki, FDP-Spitzenkandidat zur Landtagswahl, kündigte unterdessen auf dem Landesparteitag an: „Wenn die Wählerinnen und Wähler es wollen, werde ich mich darum bemühen, Finanzminister dieses Landes zu werden.“ Finanzpolitik sei mehr als nur Subtraktion und Addition, das werde er beweisen. „Wir schaffen es, den Konsolidierungspfad weiter zu gehen und gleichzeitig für ein starkes Wirtschaftswachstum zu sorgen. Dieses Land hat die Kraft, alles zu bewerkstelligen und uns zu entfesseln“, so der Spitzenliberale. Kubicki erntete dafür von den 200 Delegierten ‚Bravo‘-Rufe und standing ovation.

In ihrem Programm bekräftigen die Liberalen ihre Absicht, den strikten Kurs der Haushaltskonsolidierung fortzuführen und gleichermaßen für Wachstum zu sorgen. „Die Menschen haben die Wahl darüber, ob dieses Land eine Zukunft hat oder ob die rot-grünen Hasardeure, die Schleswig-Holstein in den Ruin regiert haben, an die Schalthebel sollen“, sagte Landesvorsitzender Dr. Heiner Garg. „Unser Land braucht eine klare Perspektive und ein politisches Angebot, das nicht aus dem ‚Wolken-Kuckucksheim‘ kommt, sondern sich an der Realität orientiert.“
 
Weitere Schwerpunkte liegen auf den Themen Bildung und Infrastruktur. So setzt die FDP Schleswig-Holstein konsequent auf ein flächendeckendes G8- und G9-Angebot. Außerdem sollen das Straßen- und Schienennetz sowie die Windenergie weiter ausgebaut werden. Wachstumspotenziale liegen für die FDP Schleswig-Holstein aber auch im Bereich der Gesundheits- und der Ernährungswirtschaft, der Medizintechnik und der maritimen Wirtschaft.

„Wir wollen die Kooperation der Häfen unterstützen und die Hinterlandanbindungen verbessern. Für den für uns so wichtigen Tourismus wollen wir weiterhin gute Entwicklungsmöglichkeiten mit schlagkräftigen Marketingstrukturen“, sagte Christopher Vogt. „Realitätsferne Diskussionen über den Wohlfühlindex für die satten Postmaterialisten in unserer Gesellschaft sichern nicht den Wohlstand unserer älterwerdenden Gesellschaft in einer zunehmend globalisierten Welt.“